Verkoofe ist doof. Verkaufen nicht.

Danke auch, Donald!

Aus gegebenem US-Präsidentschaftswahl Anlass habe ich gestern im Auto mal wieder Radio gehört. Ihr wisst schon, das mit der Werbung zwischen den interessanten Beiträgen und Songs. Und um 14.57 Uhr wusste ich wieder, warum ich sonst lieber spotifye, Playlists höre und sogar die Paw Patrol Hörspiele meiner Kinder bevorzuge. Der Grund für den mentalen Brechreiz: Radiowerbung. (Und ich darf das sagen, ich hab selbst lange Radiowerbung gemacht. Aber sogar ich fühle mich von 90% der Spots belästigt.)
Ich lasse mich einfach nicht so gern von oben herab belehren, manipulieren, verführen oder langweilen. Mir sind die ach so innovativen, austauschbaren Blablaba Produkt-Merkmale schnurzegal. Ich schalte nicht das Radio ein, weil ich hoffe, dass mir jemand Sonderaktionen entgegenbrüllt.
Das Ding ist doch:

Wir leiden alle an Werbeunverträglichkeit.

Offline wie online. Kein Mensch denkt sich: Hey, jetzt geh ich mal auf Facebook und schau, ob mir da vielleicht irgendein Verkäufer was andrehen möchte. Oder: Mal sehen, ob ich bei google ein Unternehmen finde, dass mir aufzählt wie toll innovativ und exklusiv es ist.
Was wir stattdessen im Internet suchen? Antworten auf unsere Fragen, Lösungen für unsere Probleme, Austausch mit anderen, Faszinierendes und Inspirierendes. Wir wollen unterhalten werden – und uns unterhalten.

Sollen wir jetzt aufhören, Werbung zu machen?

Mein Creative Director bei Jung von Matt nannte diese Art der nervigen Reklame damals schon liebevoll abschätzig „Verkoofe“. Und Verkoofe verkauft heute nicht mehr.
Trotzdem sind wir nach wie vor auf starkes Onlinemarketing angewiesen, wenn wir unsere Dienstleistungen und Produkte bekannt machen und verkaufen wollen. Ja, es geht natürlich für uns Selbstständige, Unternehmer und Coaches immer noch ums Verkaufen. Nur die Art und Weise hat sich geändert.

Wir blenden nicht mehr mit absurden Versprechen. Wir überzeugen mit Expertise und Persönlichkeit. Auch das wird nicht immer allen gefallen. Aber es reicht ja auch, wenn es Deine Wunschkunden anspricht.

Und wenn Dich das angesprochen hat, dann freu ich mich über Daumen, Kommentare und den Austausch mit Dir.


Wie eine Playmobildisco Deine Kommunikation verbessert

Meine Tochter ist noch nicht in der Schule, aber oft deutlich schlauer als ich. 
Letzte Woche, zum Beispiel, habe ich sie dazu aufgefordert, endlich ihr Zimmer aufzuräumen. Meine Begründung: Da kann man ja überhaupt nicht mehr laufen! Woraufhin die Fünfjährige prompt konterte: „Mama, ich will da gar nicht laufen, ich will da spielen.“
Tja, der Punkt ging klar an Greta. Was war passiert? 
Ich hatte einen blöden Anfängerfehler gemacht und die falsche Botschaft kommuniziert. Meine Tochter aka Zielgruppe war es nämlich wurscht, ob sie in ihrem Zimmer laufen kann. Um es auf werbisch zu sagen: Das war kein echter Benefit! Und schon gar keiner, der eine direkte Handlung nach sich ziehen würde. 

Vielleicht hätte ich ihr sagen sollen, dass sie in einem aufgeräumten Zimmer eine riesen Tanzfläche für ihre Playmobilmännchen einrichten kann. Oder dass sie sich darin gleich viel wohler fühlen würde. Oder dass auf einen freigeräumten Tisch einfach mehr Kekse passen. Das wäre zielführender gewesen. Denn (Achtung, jetzt kommt meine Botschaft): Wer keine relevante Botschaft hat, wird sie auch nie erfolgreich für seine Ziele einsetzen können.

Hast Du auch eine Botschaft an mich? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreib mir eine Email. Oder Du kommst in mein Live-Webinar am 07.12.2020 um 10 Uhr (Hier kannst Du Dich übrigens dazu anmelden: https://schreiberei.activehosted.com/f/5)

Egal wie und wo: Ich freu mich drauf. Ich räum sogar extra mein Desktop auf.

Hi, Potentials!

Nach zwei wirklich tollen Magazinen, die viel Schreiberei und Spaß verursacht haben, durfte ich wieder einmal Webseitentexte gestalten. Auch hier: viel Spaß, ein tolles Start-up mit einer guten Idee, supernetten, schlauen Leuten und einer schönen und brandneuen Webseite. Mehr zu Suite & Co und den Texten findet ihr auf http://www.suiteandco.de.

Webseite eham

Die Bezeichnung Schreinerei ist eigentlich zu klein für diesen Traditionsbetrieb aus Bayern, der neben Böden und Küchen auch Innenarchitektur-Konzepte erstellt. Und grandios umsetzt. Zu sehen ist das auf der (von den grandiosen Hirschfängern erstellten) Webseite eham.de, wo man auch die Texte aus der Schreiberei nachlesen kann. Übrigens: Der Claim „Aus anderem Holz“ wurde auch hier gezimmert.

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