Wieviel Grenadier steckt in Dir?

Dürfen professionelle Businesstexte menschlich sein?

„Die standen nur so da und haben sich kein bisschen bewegt!“. Meine Töchter sind immer noch völlig fasziniert von den Grenadier Guards, also der königlichen Garde von Queen Elizabeth, die sie neulich im Fernsehen gesehen haben.
Und dann die Gesichter als ich ihnen erzählt habe, dass diese Soldaten niemals lachen – und auch sonst nichts tun, was sie als normale Menschen entlarvt. Während Marlene und Greta noch rätseln, warum irgendjemand auf dem Planeten einen Beruf wählen würde, bei dem man nicht mal lächeln darf und immerzu stillstehen muss, hat mich das an einige meiner Kund:innen erinnert.

Lachen bitte im Keller oder bei der Kebekus. Aber niemals im Onlinemarketing.

Dass wir uns richtig verstehen: Meine Kund:innen sind glücklicherweise alle tolle, faszinierende Menschen, die wirklich viel zu geben haben und eine Bereicherung für ihre eigenen Kunden sind, aber: Sobald es ans Texte schreiben geht, wird ihre locker-lässig sympathische Persönlichkeit von einem robo-esken, distanzierten Queens Guard abgelöst und auf Eis gelegt. Das Ergebnis: stocksteife Texte ohne menschliche Züge oder einen Funken Humor. Wie jetzt, Humor? Dürfen seriöse Businesstexte am Ende etwa Spaß machen? Nein. Sie dürfen nicht, sie müssen sogar. Denn niemand auf der Welt wird dafür bezahlt, Deine (oder meine) textlichen Ergüsse zu lesen oder zu mögen. Deshalb wäre es gut, wenn Deine Traumkundschaft das freiwillig tut. 

Niemand muss Deine Texte lesen. Und wenn sie langweilig sind, tut es auch keiner.

Und wie schaffen wir es, dass Menschen unsere Texte gerne lesen und somit uns und unser Angebot überhaupt kennenlernen?

Indem Du erstens selbst Spaß dabei hast, Deine Webtexte (vom Facebook Post bis zur Email) zu schreiben und es zweitens auch Deinen Lesern Spaß macht, sie zu lesen. Weil sie sich hinterher gut informiert und inspiriert fühlen. Weil sie in Deinem Text und zwischen den Zeilen nicht nur Expertise, sondern auch eine echte Persönlichkeit erkennen. Und weil Businessmenschen eben auch Menschen sind. Anders als Grenadier Guards, die sind…einfach krass.

Das klingt ja alles schön und gut, aber Du würdest nun wirklich gerne wissen, wie Du Texte schreibst, die sowohl Spaß als auch Erfolge bringen? Dann schau doch am 8. Juni um 10 Uhr in meinem Webinar Text Level vorbei. Da legen wir direkt gemeinsam los mit dem Texten und das kann, darf und wird Spaß machen. 

Hier kannst Du Dich zum kostenlosen Workshop anmelden: katrinschlegel.de/textlevel

Werbetexte, die keine sind.

Katrin & Katrin über Verkaufen und warum wir im modernen Onlinemarketing mit den traditionellen Methoden nicht mehr weiterkommen.

Katrin Hill ist die Facebook Marketing Expertin überhaupt. Katrin Schlegel ist naja, ihr wisst, wer ich bin. Man sollte nun meinen, dass ich Katrin Hill interviewt habe, denn wenn es darum geht, mehr Reichweite und Erfolg mit Hilfe von Facebook zu generieren, hat sie als führende Expertin wirklich unglaublich wertvollen Input im Gepäck. Diesmal geht es allerdings um mein Fachgebiet und um Onlinetexte. Genauer: um Texte, die zu einem veränderten Marketing und einem veränderten Bewusstsein bei unseren Lieblingskunden passen und auch dann verkaufen und erfolgreich sind, wenn eigentlich Niemand mehr Bock auf Werbung hat. Viel Spaß!

Verkoofe ist doof. Verkaufen nicht.

Danke auch, Donald!

Aus gegebenem US-Präsidentschaftswahl Anlass habe ich gestern im Auto mal wieder Radio gehört. Ihr wisst schon, das mit der Werbung zwischen den interessanten Beiträgen und Songs. Und um 14.57 Uhr wusste ich wieder, warum ich sonst lieber spotifye, Playlists höre und sogar die Paw Patrol Hörspiele meiner Kinder bevorzuge. Der Grund für den mentalen Brechreiz: Radiowerbung. (Und ich darf das sagen, ich hab selbst lange Radiowerbung gemacht. Aber sogar ich fühle mich von 90% der Spots belästigt.)
Ich lasse mich einfach nicht so gern von oben herab belehren, manipulieren, verführen oder langweilen. Mir sind die ach so innovativen, austauschbaren Blablaba Produkt-Merkmale schnurzegal. Ich schalte nicht das Radio ein, weil ich hoffe, dass mir jemand Sonderaktionen entgegenbrüllt.
Das Ding ist doch:

Wir leiden alle an Werbeunverträglichkeit.

Offline wie online. Kein Mensch denkt sich: Hey, jetzt geh ich mal auf Facebook und schau, ob mir da vielleicht irgendein Verkäufer was andrehen möchte. Oder: Mal sehen, ob ich bei google ein Unternehmen finde, dass mir aufzählt wie toll innovativ und exklusiv es ist.
Was wir stattdessen im Internet suchen? Antworten auf unsere Fragen, Lösungen für unsere Probleme, Austausch mit anderen, Faszinierendes und Inspirierendes. Wir wollen unterhalten werden – und uns unterhalten.

Sollen wir jetzt aufhören, Werbung zu machen?

Mein Creative Director bei Jung von Matt nannte diese Art der nervigen Reklame damals schon liebevoll abschätzig „Verkoofe“. Und Verkoofe verkauft heute nicht mehr.
Trotzdem sind wir nach wie vor auf starkes Onlinemarketing angewiesen, wenn wir unsere Dienstleistungen und Produkte bekannt machen und verkaufen wollen. Ja, es geht natürlich für uns Selbstständige, Unternehmer und Coaches immer noch ums Verkaufen. Nur die Art und Weise hat sich geändert.

Wir blenden nicht mehr mit absurden Versprechen. Wir überzeugen mit Expertise und Persönlichkeit. Auch das wird nicht immer allen gefallen. Aber es reicht ja auch, wenn es Deine Wunschkunden anspricht.

Und wenn Dich das angesprochen hat, dann freu ich mich über Daumen, Kommentare und den Austausch mit Dir.