Werbetexte, die keine sind.

Katrin & Katrin über Verkaufen und warum wir im modernen Onlinemarketing mit den traditionellen Methoden nicht mehr weiterkommen.

Katrin Hill ist die Facebook Marketing Expertin überhaupt. Katrin Schlegel ist naja, ihr wisst, wer ich bin. Man sollte nun meinen, dass ich Katrin Hill interviewt habe, denn wenn es darum geht, mehr Reichweite und Erfolg mit Hilfe von Facebook zu generieren, hat sie als führende Expertin wirklich unglaublich wertvollen Input im Gepäck. Diesmal geht es allerdings um mein Fachgebiet und um Onlinetexte. Genauer: um Texte, die zu einem veränderten Marketing und einem veränderten Bewusstsein bei unseren Lieblingskunden passen und auch dann verkaufen und erfolgreich sind, wenn eigentlich Niemand mehr Bock auf Werbung hat. Viel Spaß!

Verkoofe ist doof. Verkaufen nicht.

Danke auch, Donald!

Aus gegebenem US-Präsidentschaftswahl Anlass habe ich gestern im Auto mal wieder Radio gehört. Ihr wisst schon, das mit der Werbung zwischen den interessanten Beiträgen und Songs. Und um 14.57 Uhr wusste ich wieder, warum ich sonst lieber spotifye, Playlists höre und sogar die Paw Patrol Hörspiele meiner Kinder bevorzuge. Der Grund für den mentalen Brechreiz: Radiowerbung. (Und ich darf das sagen, ich hab selbst lange Radiowerbung gemacht. Aber sogar ich fühle mich von 90% der Spots belästigt.)
Ich lasse mich einfach nicht so gern von oben herab belehren, manipulieren, verführen oder langweilen. Mir sind die ach so innovativen, austauschbaren Blablaba Produkt-Merkmale schnurzegal. Ich schalte nicht das Radio ein, weil ich hoffe, dass mir jemand Sonderaktionen entgegenbrüllt.
Das Ding ist doch:

Wir leiden alle an Werbeunverträglichkeit.

Offline wie online. Kein Mensch denkt sich: Hey, jetzt geh ich mal auf Facebook und schau, ob mir da vielleicht irgendein Verkäufer was andrehen möchte. Oder: Mal sehen, ob ich bei google ein Unternehmen finde, dass mir aufzählt wie toll innovativ und exklusiv es ist.
Was wir stattdessen im Internet suchen? Antworten auf unsere Fragen, Lösungen für unsere Probleme, Austausch mit anderen, Faszinierendes und Inspirierendes. Wir wollen unterhalten werden – und uns unterhalten.

Sollen wir jetzt aufhören, Werbung zu machen?

Mein Creative Director bei Jung von Matt nannte diese Art der nervigen Reklame damals schon liebevoll abschätzig „Verkoofe“. Und Verkoofe verkauft heute nicht mehr.
Trotzdem sind wir nach wie vor auf starkes Onlinemarketing angewiesen, wenn wir unsere Dienstleistungen und Produkte bekannt machen und verkaufen wollen. Ja, es geht natürlich für uns Selbstständige, Unternehmer und Coaches immer noch ums Verkaufen. Nur die Art und Weise hat sich geändert.

Wir blenden nicht mehr mit absurden Versprechen. Wir überzeugen mit Expertise und Persönlichkeit. Auch das wird nicht immer allen gefallen. Aber es reicht ja auch, wenn es Deine Wunschkunden anspricht.

Und wenn Dich das angesprochen hat, dann freu ich mich über Daumen, Kommentare und den Austausch mit Dir.